"Stillstand irritiert uns" Interview Süddeutsche Magazin


"Unruhe – As soon as possible? Ohne mich!"

Deutschlandfunk


Philosophie und ihre Didaktik

Didaktik ist Vermittlungswissen. Im Falle der Philosophie trifft sich die Intention der Didaktik mit der Intention des Faches selbst. Die Philosophie will sich von sich aus vermitteln, sie will Menschen ansprechen, ihre Belange klären, ihre Welt beschreiben, mit einem Wort: Sie thematisiert die Formen des Wissens stets und immer schon im Blick auf diejenigen, die es betrifft. Didaktik, verstanden als Selbstvermittlung, ist ein genuines Anliegen der Philosophie. 

 

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Meisterkurs: Gedanke, Ausdruck, Form: Der Essay

Sommersemester 2015

Dazu als Sonderveranstaltung Essay-Workshop mit Thomas Hürlimann

am 22.07.2015

 

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– DENKBILD: Die Strafe des Philosophen. Hans Baldung, gen. Grien: Aristoteles und Phyllis. In: Zeitschrift für Didaktik der Philosophie und Ethik 33 (2011) Heft 2, S. 173-177.

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– Wissenschaftliches Kuratorium im Rahmen der Ausstellung SEE history 2010, Art & Science, Kunsthalle zu Kiel, 2010:

Raumgestaltung "Philosophie"

Die Äußerungsformen der Philosophie sind vielfältig: Philosophen sprechen, wie jedermann, indem sie ihre Stimme erheben, aber sie sprechen ebenso durch Bücher, mithin durch Texte, die sie verfaßt, und durch Bilder, die andere von ihnen und ihrem Denken gemacht haben.

Gezeigt wurden u.a. Bilder von Salvator Rosa, Hans Brosamer, Paolo de Matteis.

Vgl. Bild oder Nichtbild. Imaginationspotentiale der Philosophie. In: [Aus den Sammlungen der Christian-Albrechts-Universität. SEE history – Rückblick auf ein Projekt] Christiana Albertina. Forschungen und Berichte aus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel 72 (2011) S. 86-89 [mit Abbildungen].

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– Die Ringvorlesung des Sommersemesters 2006 trug den Titel:

Das Leben denken

Vortragende: Kurt Bayertz, Christian Bermes, Tilman Borsche, Anton Hügli, Lutz Käppel, Wolfgang Kersting, Claus Langbehn, Käte Meyer-Drawe, Birgit Recki, Kurt Röttgers, Volker Steenblock

Ausgangspunkt der mit dem Titel der Ringvorlesung eröffneten Perspektive ist die Diskrepanz, daß die Philosophie für alles offen ist, was Menschen angeht, daß sie sich aber andererseits in den Elfenbeinturm zurückgezogen hat und auf öffentliches Engagement weitgehend verzichtet. Was sind die Gründe dieser Zurückhaltung? Sollte sie aufgegeben, sollte sie beibehalten werden? Sollte, um ein aktuelles Beispiel zu geben, die Philosophie in Expertenkommissionen drängen, oder muß gerade sie sich davon fernhalten, um sich den Beobachtungsvorteil der Weltdistanz zu bewahren?

Die Ringvorlesung ging anhand solcher und ähnlicher Fragen den elementaren philosophischen Orientierungen nach. Exemplarisch präsentierte und erörterte sie Formen philosophischer Lebens- und Weltzugewandtheit: Ethik, Ästhetik, Didaktik.

Die Beiträge dieser Ringvorlesung sind veröffentlicht in dem Band:

Das Leben denken – Die Kultur denken. Bd. 1: Leben. Hg. v. Ralf Konersmann. Freiburg, München 2007.

– Die Ringvorlesung des Wintersemesters 2006/07 trug den Titel:

Die Kultur denken

Vortragende: Ralf Becker, Georg Bollenbeck, Iris Därmann, Paul Geyer, Silke Göttsch-Elten, Michael Hampe, Klaus Lichtblau, Kurt Röttgers, Enno Rudolph, Thomas Steinfeld, Dirk Westerkamp

Die Beiträge dieser Ringvorlesung sind veröffentlicht in dem Band:

Das Leben denken – Die Kultur denken. Bd. 2: Kultur. Hg. v. Ralf Konersmann. Freiburg, München 2007.

Nominiert für den Tractatus-Preis 2017 Philosophicum Lech

 

Buchcover: Die Unruhe der Welt

             Platz 1 der
      Sachbuch-Bestenliste
 von SZ, Buchjournal und NDR
               Juli 2015

bereits in fünfter Auflage